Suzanne Réko, Schriftstellerin:

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Mi
31
Mai '06

Hist. Roman: Der Fluch des Montezuma

Der Fluch des Montezuma :: Historischer Roman

Der
Inhalt:

Ein geheimnisvoller, bewusstloser Mann wird im Jahre 1716 vor Estella de Irízars Füße gespült. Aus Mitleid beschließt sie dem Unbekannten zu helfen, obwohl sie vermutet, dass es sich bei ihm um einen der letzten Piraten dieser Zeit handelt und versteckt ihn in einem alten Leuchtturm auf der Insel Gran Canaria. Als es dem Mann nach wenigen Tagen besser geht, bemerkt sie, dass sie sich seiner Ausstrahlung immer weniger entziehen kann und lauscht begierig den Geschichten, die er ihr mit tiefer Leidenschaft erzählt. In jedem seiner Worte kann sie die Sehnsucht nach den Weltmeeren und ungezähmter Freiheit schwingen hören. Als Estellas Vater beschließt, seine Tochter an einen Engländer zu verheiraten, weiß diese, dass es Zeit ist, sich von dem dunklen Mann zu verabschieden. Gemeinsam schmieden sie einen Plan, wie er die Insel ohne Gefahr verlassen kann. Doch kurz vor seiner Flucht geschieht etwas Unerwartetes und Estella steht vor einer schwierigen Entscheidung.

Klappentext:

Ich konnte nicht anders, ich musste mich diesem ungebundenen Leben verschreiben, musste die Grenzen der Himmel aufspüren, das Tosen der Wasser unter meinen Füßen fühlen. Blut an meinen Händen, ein brennendes Schiff vor meinen Augen. Sieg!

Er erzählt von Piraten und Freibeutern, sein Blick geheimnisvoll und vernichtend, die Stimme dunkel und rau: Sisto Pellirossa, Gefangener der jungen Estella de Irísar, die ihm das Leben rettete. Gemeinsam tauchen sie in längst vergangene Abenteuer ein, finden sich im Tumult angegriffener Städte wieder, beobachten die Zerstörung Havannas und Baracoas, erleben des Freibeuters Sore schwelenden Hass und seine vernichtende Rache. Sie werden Zeugen vom Tod hunderter Menschen, der Gier nach Reichtum und Macht und der scheinheiligen Politik herrschender Weltmächte.
Die junge Frau ahnt nicht, dass Pellirossas Geschichten bis in ihre Gegenwart reichen und das Erwachen in der Realität weit schmerzlicher ist, als sie jemals für möglich gehalten hat.

Ein farbenprächtiger, fesselnder Roman von der ersten bis zur letzten Seite

Leseprobe:

Im Jahre 1527

„Nun saßen wir also hier in der Dunkelheit, versenkt in die Tiefe des schaukelnden Schiffsbauchs einer spanischen Karavelle. Wir, das war eine stattliche Anzahl der tapfersten und mutigsten Piraten dieses Erdkreises, unter der Führung des einzigartigen El Florentino. Oder Jean Fleury, oder Juan Florín – sucht Euch einen Namen aus. Jahrelang hatten wir in den Weltmeeren Schrecken verbreitet, Schiffe gekapert und geplündert und unser Ruhm verbreitete sich weit über Europa hinaus. Bis uns vor wenigen Tagen der Fluch des Montezuma eingeholt hatte, an den keiner aus unserer Mannschaft geglaubt hatte. Martín Pérez de Irízar, ein Freibeuter, angeheuert von Pedro Suárez de Castilla, seines Namens Gouverneur der Insel Gran Canaria, der uns seit Jahren verfolgte, konnte aus der für uns wohl letzten Schlacht, siegreich hervorgehen. Er nahm viele unserer Männer gefangen, darunter auch unseren großen Kapitän El Florentino. Ob de Irízar zu diesem Zeitpunkt von seinem Glück schon wusste, kann ich nicht sagen. Das bekannte Knarzen des Großmastes, wenn Wind das Marssegel blähte, sowie das Klatschen der Wellen gegen den Bug, waren neben den eiligen Schritten der Seemänner über unseren Köpfen, die einzigen Geräusche, welche in unsere Hölle drangen. Wir sagten nichts. Was hätten wir auch sagen sollen? Dies war der Lauf der Welt. Wir hatten unsere Abenteuer bestanden und zahlreiche Gefechte auf hoher See gewonnen, nun war es an uns, unser Leben für das, was wir nun einmal waren, zu lassen. Herzlose Piraten, keinem König verpflichtet, doch von Franz I, dem König von Frankreich unterstützt, welcher mit Freuden die Schätze entgegen nahm, die El Florentino in seine Hände legte. Wo war des Königs Gunst in dieser Stunde geblieben? Sie war wohl mit der Nachricht unseres Verlustes erloschen, doch vergessen würde er uns nie. Denn jedes Mal, wenn er unsere Siegausbeute betrachten würde, mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen, würden die Bilder vor seinem Auge aufsteigen, als wir sie ihm übergaben. Und den besonderen Schatz, der wohl in seiner Burg hinter Glas ausgestellt war, würde er niemals von sich weisen können: die Federhaube Montezumas. Mit ihr würde der Fluch auf das königliche Geschlecht übertragen und eines Tages, würde sie zu seinem Verhängnis werden, so wie ihr Raub es für uns geworden war und die Männer, denen wir sie geraubt hatten. Die Federhaube hätte den Indianern Mexicos niemals gestohlen werden dürfen! Doch nun musste die Welt mit ihrer unseligen Wanderschaft leben und dem Unheil, welches von ihr ausging und ihre Umgebung vergiftete.

Die Straße von Gibraltar war zu unserem Verhängnis geworden – bald würden wir in Spanien an Land und unserem sicheren Tod entgegen gehen. Denn für unsereinen gibt es keine Gnade…“

Im Jahre 1716

Die Ebbe umspülte in gleichmäßigen Bewegungen seinen Körper. Die dunklen Haare, langen Seeschlangen gleich, kringelten sich dort, wo das Wasser an ihnen zerrte, in lebendigem Auf und Ab. Ein Arm, etwas von dem Körper abgestreckt, hatte Ruhe auf dem schweren Sand gefunden, die Finger schienen enspannt auf den zu feinen Splittern zerriebenen Muscheln zu liegen. Wenige Zentimeter dieser Hand entfernt, lag ein dunkler Gegenstand, der sich bei näherer Betrachtung als ein in Leder gebundenes Buch entpuppte. Dunkel schimmerte die verarbeitete Tierhaut in der Sonne, einem geheimnisvollen Schatz gleich, inmitten gleißenden Sandgoldes. Ein Fuß steckte in einem schweren Lederstiefel, der andere ließ sich nackt von der verspielten Gischt kitzeln. In seinem dunklen Bart hatte sich eine Muschel verfangen, deren Schale mehrmals gebrochen war. Etwas abseits hatte der Ozean einen Holzbalken ausgespuckt, dessen abgebrochenes Ende in gefährlichen kleinen Zacken auf die Klippen zeigte. Das Wasser rauschte ruhig – ein Seidentuch in dessen türkisen Stoff ein hellgelber Sonnenaufgang gewebt war. Windstille.

Schon von weitem hatte sie die reglose Gestalt des Gestrandeten gesehen und angehalten. Einige Minuten verharrte sie abwartend, ob er sich nicht vielleicht doch plötzlich empor richtete und sich mit einem grausamen Lächeln zu ihr drehte, einen blitzenden Entersäbel in den starken Händen. Doch nicht einmal der Wind fand es der Mühe wert, kleine Sandkörner auf neuem Platze zu ordnen. Einzig das Meer schien gefallen an dem Mann gefunden zu haben, denn unermüdlich griff es nach seinen Haaren, als wollte es ihn überreden, zurück in seine Tiefen zu kommen. War es ein Versehen der Götter, dass der Fremde seiner Bestimmung als abendliches Festmahl schuppiger Meeresbewohner entkommen war? Zögernd näherte sie sich ihm. Wenige Meter vor ihm hielt sie ein weiteres Mal inne. Woher der Argwohn? Woher die Sorge? Der Mann war unbewaffnet. Ihre Augen glitten über seine verwegene Erscheinung. Das weiße, an den Ärmeln weite Hemd war an der Brust etwas zerrissen und offenbarte einen schmalen Streifen dunkel gebräunter Haut. Auch die Bänder waren gelockert und gewährten Einblicke auf den Mann unter dem Stoff. Leise trat sie neben ihn und ging in die Knie. Auf einer Schulter entdeckte sie einen roten Fleck, auch hier hing das Hemd in Fetzen. Sie beugte sich näher zu der Wunde und bemerkte, dass noch immer Blut aus ihr sickerte. Sein breiter Brustkorb hob und senkte sich in langsamen Rhythmus. Nun hob sie den Blick und betrachtete sein Gesicht. Der dunkle Bart, der für diese kleine Muschel Heimat geworden war, verhüllte das meiste seiner Züge und bestätigte sie in der Annahme, dass er der war, für den sie ihn hielt: ein französischer Pirat. Doch seine markante Adlernase, der besondere Schwung seiner Augenbrauen und die charakteristische Linie seiner geschlossenen Lider, verwirrten sie. Bilder, in feinen Strichen zu Papier gebracht, drängten sich in ihr Gedächtnis von den Bewohnern Amerikas und Mexicos, die Abenteurer und Reisende nach Europa gebracht hatten. Indianer, Rothäute mit schmerzverzerrten Gesichtern unter dem Schlag einer Peitsche, in Ketten gelegt vor einem großen Schiff, mit fremd anmutendem Federschmuck auf dem Kopf. Er musste einer von ihnen sein, überlegte sie. Doch der dichte Haarwuchs, nicht nur im Gesicht irritierte sie. Man sagte, Indianer verfügten außer auf dem Kopfe, über keinerlei Körperbehaarung. Nachdenklich zog sie die Augenbrauen zusammen und ließ ihre Augen weiter wandern. Neugierig griff sie nach einer der langen Haarsträhnen und hob sie aus dem Wasser. Sie war so glatt, wie sie solches niemals zuvor auf dem Kopf eines Menschen hatte wachsen sehen und fest. Ein leichter Geruch nach Algen und Salz stieg in ihre Nase – war da nicht auch eine Prise von spannungsgeladenem Unbekannten, welche ihren Puls beschleunigte, unterlegt von dem exotischen Geschmack fremder Gewürze? Vorsichtig ließ sie sein Haar fallen und richtete sich etwas auf. Ohne ihn zu berühren drehte sie sich zu der mittlerweile getrockneten Hand und griff nach dem Buch. Die Seiten klebten aneinander und sie musste enttäuscht erkennen, dass die Tinte verwischt, teilweise sogar weggespült worden war. Mit einem Seufzen legte sie das Bändchen zurück an seinen Platz. Gerade wollte sie dazu übergehen zu überlegen, was sie nun machen sollte, als die Bewegung seiner Hand ihre Aufmerksamkeit auf sich zog. Während sie erschrocken aufsprang und vor ihm zurückwich, beobachtete sie, wie er zitternd die Augen aufschlug. Dunkel, wie schwarze Kohle war ihre Farbe und sie war unfähig, sich seinem Blick zu entziehen. Er stöhnte und senkte erneut den leicht bebenden Vorhang über sein Sehen, gleichzeitig presste er die Hand auf seinen Unterleib und ihr Blick folgte der Bewegung. Erst jetzt entdeckte sie den dunkelroten Fleck, der sich gierig in den Stoff gesogen hatte und Blut, welches seine Finger beängstigend schnell färbte.

„Aiuto!“ röchelte er und verlor erneut das Bewusstsein.

Aiuto. Ein Wort, welches der italienischen Sprache entstammte. Sie hatte sich also geirrt. Er war kein Franzose – vielleicht war er auch kein Pirat? Wer war er? Um dies herauszufinden, beschloss sie ihm zu helfen. […]

[…] Weit unter sich hörte er das Geräusch einer sich öffnenden Tür, die sogleich wieder zugezogen wurde. Leichte Schritte gewannen an Höhe und er stellte sich neben die Tür. Sie würde ihn verbergen, wenn sie geöffnet wurde und er hätte Zeit, den Eindringling zu mustern. Die Klinke wurde leise niedergedrückt und der Rücken eines Mädchens kam in sein Blickfeld. Ein Kind noch, zwei Köpfe kleiner als er selbst es war! Vorsichtig stellte es einen Korb auf den Tisch und hob erst jetzt den Blick zu dem Bett an. In der gleichen Zeit, als sie erkannte, dass die Schlafstatt leer war und erschrocken herumwirbelte, warf er die Türe zu, die mit einem lauten Krachen im Rahmen eingeklemmt blieb. Doch kein Kind mehr, stellte er mit einem Blick auf ihre Rundungen fest, nur von außergewöhnlich kleinem Wuchs. Alle Farbe war aus ihrem Gesicht gewichen, als sie ihm gegenüberstand, seine breiten Schultern verdeckten ihren einzigen Fluchtweg. Ihr Atem kam heftig. Abwartend verschränkte er die Arme vor der Brust und musterte sie. Wie eine Maus eine Katze fixiert, die Todesahnung schon in den Gliedern, starrte sie ihn an. Stunden schienen zu vergehen, bis er eine Hand hob, um sich durch den Bart zu fahren. Überrascht stellte er fest, dass er ins Leere gegriffen hatte und warf ihr einen finsteren Blick zu. Ängstlich machte sie einen Schritt rückwärts.
„Wir mussten ihn Euch abnehmen“, flüsterte sie, ohne den Blick von ihm zu wenden.
„So?“
„Eine Muschel hatte sich darin verfangen.“
Spöttisch hob er eine Augenbraue.
„Wie entsetzlich!“
Endlich wandte sie sich ab und griff in den Korb.
„Wollt Ihr etwas essen?“
Mit einem Satz war er bei ihr und packte sie an den Schultern. Ihre Gegenwehr ignorierend, drehte er sie zu sich herum. Sie musste ihren Kopf weit in den Nacken legen, um ihm in die Augen sehen zu können.
„Für wen haltet Ihr mich eigentlich? Für Euren Großvater, der Euch des Nachmittags einen Höflichkeitsbesuch abstattet um über seine Plantage bei Cap Palos zu sprechen?“
Sein italienischer Akzent dämpfte seine zornigen Worte. Trotzdem schürten sie ihre Wut. Empört straffte sie die Schultern.
„Eurer Erscheinung nach zu urteilen, wohl kaum“, erwiderte sie schnippisch und blickte kühn an ihm hinunter, nachdem er sie losgelassen hatte.
Er brauchte seinen Kopf nicht zu neigen, um zu wissen, dass der Verband das einzige Kleidungsstück war, welches ihn zierte. Diese kleine Krähe war wohl mutiger, als er anfangs gedacht hatte!
„Wollt Ihr nicht wissen, wer ich bin?“
Estella legte das geräucherte Fleisch betont langsam auf den Tisch.
„Habt Ihr den Mut, es mir zu verraten?“ wollte sie wissen und ein überlegenes Lächeln spielte um ihre Mundwinkel, „Ihr befindet Euch auf spanischem Boden und bis zu diesem Augenblick habe ich angenommen, Ihr seid ein Edelmann, der bei einer seiner Handelsreisen über Bord gespült worden war. Ist dem nicht so?“
Die Zunge dieses Frauenzimmers war die einer Schlange und ihr Verstand, der eines Mannes. Mit etwas weiblicher List versehen, eine gefährliche, wenn nicht sogar tödliche Kombination. Er war klug genug, dies zu erkennen.
„Was geschähe, wenn ich ein Pirat wäre?“
Seine dunklen Augen funkelten gefährlich.
„Seid Ihr ein Pirat?“
Mit erhobenem Kopf blickte sie ihn herausfordernd an.
„Ich habe eine Frage gestellt“, blieb er fest.
Er trat einen Schritt näher und griff nach ihrem Arm.
„Mädchen, spielt nicht mit dem Feuer“, warnte er mit einem drohenden Unterton.
„Ich würde Euch dem Gouverneur ausliefern“, sagte sie schnell.
„Würdet Ihr nicht“, stellte er mit einem spöttischen Lächeln fest und gab sie frei.
„Warum nicht? Glaubt Ihr, ich wäre zu feige dafür?“
„Nein.“
„Was dann?“
„Ich würde Euch, bevor Ihr es tun könntet, töten.“
Nun neigte Estella hoheitsvoll den Kopf.
„Ihr würdet nicht weit kommen“, erklärte sie triumphierend, „Gerade in diesem Augenblick ist mein Diener auf dem Weg hierher.“
Entspannt lehnte sich der furchterregende Mann an die Wand.
„Das ist natürlich eine beängstigende Tatsache. Sagt, ist er so groß wie Ihr? Wenn dem so ist, erzittere ich schon jetzt vor entsetzlicher Angst.“
Wutentbrannt starrte sie ihn an. Er machte sich über sie lustig!
„Ich hätte Euch wohl doch einfach am Strand liegen lassen sollen“, schalt sie sich unwillig einen Narren.
„Ah, da habt Ihr mich also gefunden – am Strand.“
„Tut nicht, als wüsstet Ihr nicht davon.“
„Ihr könnt mich einen Lügner schimpfen, doch es verhält sich nicht anders.“
„Neben Euch lag dieses Buch.“
Ihr Blick wanderte zu dem kleinen Gegenstand.
„Habt Ihr es bereits gelesen?“
Der Hohn seiner Stimme schürte ihren Zorn.
„Die Seiten sind leer, die Worte vom Ozean davongetragen.“
„Ich weiß. Ich wollte nur wissen, wie neugierig Ihr seid.“
„Oh, Ihr Elender!“ rief sie empört aus, „Von mir aus macht, was Ihr wollt!“
Sie wollte an ihm vorbei aus dem Zimmer stürzen, doch seine Hand, die sich um ihren Oberarm legte, hinderte sie daran.
„Lasst mich auf der Stelle los! Glaubt Ihr, es macht mir Spaß, Konversation mit einem leicht bekleideten Mann zu führen?“
„Genau genommen bin ich nackt“, korrigierte er erheitert.
„Hört zu, es war ein Fehler, sich Eurer zu erbarmen. Nehmt was Ihr wollt und geht.“
„Eine Frage noch: an welchem entzückenden Ort dieser Erde bin ich nun also gelandet?“
„Ihr befindet Euch auf der Insel Gran Canaria, hundert Fuß hoch über den Klippen in dem kleinen Zimmer eines ausgedienten Leuchtturms.“
Überrascht zog er seine Hand zurück und sie griff nach der Türklinke.
„Ich bin auf Gran Canaria?“
Ein zustimmendes Nicken war ihre Antwort.
„Verratet mir, teure Retterin, Euren ehrbaren Namen.“
Sie hob den Kopf und blickte ihm fest in die Augen.
„Mein Name ist Estella de Irízar.“
Kurz schien es, als würde seine riesige Gestalt taumeln, dann wandte er sich ab. […]

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