Mittlerweile bin ich bei meinem Roman “L’Autostrada del sole” auf Seite 71 angelangt. Die Geschichte packt mich immer mehr und ich habe seit langem wieder mal einen ganzen Samstag Nachmittag vor dem Bildschirm verbracht. Natürlich zusätzlich zu meinem Freitag Nachmittag. Diesen habe ich dazu genutzt, bis spät in die Nacht zu recherchieren. Gott sei Dank gibt es das Internet! Viele Informationen, die man dort finden sind Goldes wert!
Heute ist plötzlich neben einer meiner Romanheldinnen Manfredo aufgetaucht, den ich nicht geplant hatte, der aber überraschend neben ihr steht. Die beiden beginnen ein Gespräch und Manfredo gibt der Geschichte mehr Inhalt. Fügungen dieser Art finde ich immer wieder atemberaubend faszinierend! Mir als Autorin wird dabei jedenfalls nicht langweilig und ich bin schon gespannt, wie´s ausgeht. Die Richtung ist vorgegeben, aber die Charaktere entwickeln ja immer eine gewisse Eigendynamik und wenn man ihr nachgiebt, entstehen Wendungen, mit denen man niemals gerechnet hätte!
Was ich ebenfalls als Wunder empfinde ist die Tatsache, dass ich manchmal irgendwelche Orte oder Dinge auswähle und im Verlauf der Geschichte entdecke, wie sich die jeweilige Sache einfügt, als hätte es niemals eine andere sein können.
Schreiben ist ein Wunder. Ich gestehe, dass ich mich nach Beendigung eines Romans, immer wieder frage, wie ich das gemacht habe. Wie ich es geschafft habe, zu einem schlüssigen Ende zu finden.
Aber manche Geheimnisse müssen nicht gelüftet werden. Denn womöglich passiert es, dass der Zauber zerbricht, wenn man zu neugierig ist.
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