Suzanne Réko, Schriftstellerin:

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Mi
24
Okt '07

Autorennews

Habe vor einiger Zeit ein Mail von U.S. Levin erhalten, in dem er mich auf seine neue Homepage aufmerksam gemacht hat. Das nehme ich natürlich zum Anlass, gleich ein bisschen Werbung für ihn zu machen. Wenn Sie hier klicken, kommen Sie direkt zu ihm.

Do
11
Okt '07

Blog-Karneval

Jetzt melde ich mich endlich nach etwas längerer Pause zurück.

Anlass hierfür ist u.a. die Einladung von Anni Bürkl zum Blog-Karneval.

Hierzu mein Statement:

Das Internet ist für mich als Autor ein wahrer Segen und nicht mehr wegzudenken. Vor allem für Recherchezwecke ist es ein gigantischer Fundus an Informationen. Angefangen von Fragen zu Alltagsgegenständen und wann diese erfunden wurden, bis hin zu schwedischen Vokabeln und der perfekten Aussprache diverser Worte auf Zulu bekommt der suchende Autor Antwort. Während des Schreibens meines Krimis “Mondscheinsonate” war es unerlässlich, diese anzuhören, wobei wiederum das Internet half.
Meine Zusammenarbeit mit BOD wird ebenfalls Dank modernster Informationstechnik und DSL um einiges erleichtert. So kann ich ganze Projekte online abwickeln, ohne auch nur eine Seite ausdrucken zu müssen.

Meinen Blog habe ich ins Leben gerufen in der Erwartung, ein Medium gefunden zu haben, das den Weg zum Leser vereinfacht. Deswegen nutze ich auch die Möglichkeit, Leseproben ins Web zu stellen. Allerdings muss ich gestehen, ist die Resonanz bei weitem nicht so hoch, wie ich es erwartet habe. Trotzdem kommen auf diese Weise immer wieder Kontakte zustande, die ich ohne Blog nicht hätte.

Eine besondere Erfahrung in diesem Zusammenhang war für mich auch ein kurzer E-Mail-Wechsel mit einem Nachfahren einer geschichtlichen Person, die in einem meiner Bücher erwähnt wird. Er kam auf meine Homepage und schrieb mir …
Ebenso auch meine österreichische Landsmännin (-frauin?) Anni Bürkl.
Für mich kristallisiert sich mein Blog daher eher zu einer “get-in-contact-Homepage” heraus, denn zu einem Massenverkaufsmedium.

Und dieses muss es auch gar nicht sein, denn für mich ist Literatur, sind Bücher die ich schreibe, kein Business. Leider wird es von vielen Verlagen als Geschäft gesehen (muss es wahrscheinlich auch) und immer mehr amerikanische Bestseller übersetzt, was der deutschsprachigen Literatur nicht wirklich dienlich ist.
Nichtsdestotrotz gehöre ich persönlich lieber der brotlosen Zunft an, die schreibt, was sie will, als der, mancher hochgelobten Modeautoren, die schreiben, was man ihnen sagt, allein des schnöden Mammons wegen. (Damit will ich nicht ausschließen, dass es auch gut verdienende Autoren gibt, die sich trotzdem treu bleiben.)
Daher kann schreiben für mich kein Business sein und ist es auch nicht, obwohl ich mich sehr darüber freue, wenn meine Bücher gekauft werden!! ;-)